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Lebenslauf

Bettina Bremme (Dortmund, 1964) studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte und ist seit 1989 als Journalistin, Buchautorin und Filmemacherin tätig. Ihre Schwerpunkte sind internationale Themen auf der Nahtstelle zwischen Kultur, Politik und Gesellschaft. 1991/92 arbeitete sie ein halbes Jahr bei einer Filmproduktion in Peru. 1992/93 realisierte sie den  Dokumentarfilm „Murales“ über ein europäisch-lateinamerikanisches Wandmalprojekt. Von 1993 bis 2002 lebte sie in Berlin, wo sie als Autorin für renommierte Medien tätig ist (u. a. „tip“, „taz“, „Berliner Zeitung“). Des weiteren arbeitete sie mit öffentlichen Institutionen, Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen in den Bereichen internationale  Politik und Kooperation, interkultureller Austausch und Menschenrechte zusammen. Parallel unternahm sie zahlreiche Recherchereisen nach Lateinamerika.

Seit 2002 lebt sie als freie Journalistin und Autorin in Barcelona. Ab 2004 ist sie in der Programmabteilung des Goethe-Instituts Barcelona tätig, mit den Zuständigkeitsbereichen Film, Literatur und gesellschaftliche Themen. Zudem hält sie Vorträge in der Casa Amèrica Catalunya und nimmt als Interviewpartnerin an Programmen verschiedener spanischer Fernseh- und Radiosender teil (u. a. Cadena Ser, Radio Nacional de España, TV3).

Zwischen Kontinenten und Ländern

Bisher publizierte Bettina Bremme drei Sachbücher sowie zahlreiche Essays in Sammelbänden. 1990 erschien „Sexualität im Zerrspiegel – Die Debatte um Pornographie“ (Waxmann Verlag Münster/ New York 1990). Ihre beiden Bücher zum lateinamerikanischen Film „Movie-mientos. Der lateinamerikanische Film: Streiflichter von unterwegs“ (Schmetterling Verlag Stuttgart, 2000) und  „Movie-mientos II.  Der lateinamerikanische Film in den Zeiten globaler Umbrüche“ (Schmetterling Verlag Stuttgart 2008) gelten als die deutschsprachigen Standardwerke zum Thema.

Essay und Roman

Mit ihrem ersten Roman „Nie derselbe Horizont. Berlin – Buenos Aires – Barcelona“ (erscheint in Kürze) betritt Bettina Bremme Neuland. Gleichzeitig spiegeln sich in diesem Buch die zentralen Themen und Motive ihrer Arbeit als Journalistin und Autorin wieder: das Überschreiten von Grenzen sowie das Aufeinandertreffen und die Mischung verschiedener Gesellschaften, Kulturen und Temperamente.